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Leinelammwochen

Genuss für die Region
Im Jahr 2006 hat der Landschaftspflegeverband die Leinelammwochen auf den Weg gebracht. Seit 2012 hat der Verband die Koordination den Hauptakteuren selbst überlassen. Die ortsansässige Fleischerei Sebert aus Göttingen-Geismar hat sich dabei als Dreh- und Angelpunkt zwischen den hiesigen Leineschafzüchtern und interessierten Gastronomiebetrieben etabliert.

Nicht nur zu den Aktionswochen bietet die Fleischerei frisches Lammfleisch vom Leineschaf in ihren drei Verkaufsstellen in Geismar, Rosdorf und Weende an. Fragen Sie nach!


Das Leineschaf: Vom Aussterben bedroht
Während bis in die vierziger Jahre des letzten Jahrhunderts noch rund 80.000 Leineschafe in Niedersachsen weideten, war das Leineschaf bis vor einigen Jahren fast ausgestorben. Der Landschaftspflegeverband hat es sich zur Aufgabe gemacht diese alte Schafrasse, deren Heimat das Leinebergland sowie das Eichsfeld ist, zu erhalten. Die Bestände des Leineschafes sind so in den letzten Jahren erfolgreich wieder aufgebaut worden. Derzeit halten 13 Tierhalter in den Landkreisen Göttingen und Northeim etwa 650 Leineschafzuchttiere und weitere 900 Leinelämmer. Ihr Auftrag ist die Pflege unserer abwechslungsreichen Kulturlandschaft mit ihren artenreichen Grünlandflächen, Magerrasen und Streuobstwiesen.

 

"Erhalten durch Aufessen"
Nur unter diesem Motto kann sich diese lokale Schafrasse dauerhaft am Ort ihres Ursprungs, dem Leinebergland, wieder etablieren und vielfältigen Nutzen stiften. Es gilt, Schaffleisch grundsätzlich salonfähig zu machen und geschmackvoll auf den Tisch zu bringen. In Deutschland werden zum Beispiel gegenüber Griechenland (13,3 Kg) oder Großbritannien (6,5 kg) nur 1,1 kg Schaffleisch pro Kopf und Jahr verzehrt. Davon kommt der überwiegende Teil des in Deutschland verzehrten Lammfleisches "tiefgefroren" aus Neuseeland.


Leinelamm schmeckt
Aber hier soll kein Schützen ohne Nutzen betrieben werden. Die natürliche Haltung und Ernährung kann auch schmecken. Lammfleisch ist besonders zart, fettarm und vitaminreich.


Leinelammwochen schon beim esten Mal im Jahr 2006 erfolgreich!
Das Engagement aller Beteiligten hat sich gelohnt: Allein rund 100 Leinelämmer bzw. über 3.500 Portionen Leinelamm wurden während der ersten Aktionswochen 2006 verspeist. "Ein schönes Ergebnis und ein Zeichen, dass die Kunden solch ein regionales Angebot begrüßen und zu schätzen wissen", betont Ute Grothey vom Landschaftspflegeverband. Alle konnten von den Leinelammwochen profitieren. Vor allem das Leineschaf habe eine neue Wertschätzung erfahren und, nicht zuletzt, werde unsere schöne Landschaft nachhaltig durch die Beweidung gewinnen. Letztlich entscheide der Verbraucher, wie sich die Region gestalte.