Weidelandverbund

Die Gipskarstlandschaft Südharz zeichnet sich durch einen relativ hohen Grünlandanteil an den landwirtschaftlichen Flächen aus. Der fortlaufende Strukturwandel in der Landwirtschaft hat die Betriebe mit Weidetierhaltung deutlich reduziert. In den letzten fünf Jahren (2015-2020) nahmen die Tierbestände an Milchkühen, Mutterkühen und Schafen um weitere ca. 15% im ehemalige Altkreis Osterode ab. Die genaue Gebietsbetrachtung zeigt, dass es hinsichtlich einer Aufrechterhaltung und Ausweitung der extensiven Weidetierhaltung die Ausgangssituation im Projektgebiet erfolgversprechende und wichtige Ansätze bietet.


Unter dem Begriff Weidelandverbund sollen alle Management- und Pflegemaßnahmen zur Steigerung der Biodiversität zusammengefasst werden. Schwerpunkte sind die Unterstützung der extensiven Beweidung in naturschutzfachlich hochwertigen Gebieten und der Biotopverbund an Offenlandlebensräumen. Mit den Betrieben und Beteiligten für diese landschaftsprägenden Lebensräume an einem Strang ziehen – das ist der Grundsatz auch im Bereich des Weidelandverbundes.

 

Harzer Rotes Höhenvieh
Schafbeweidung auf dem NABU-Stiftungsgelände
Am Rötzel im Hainholz