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Herdenschutz

Förderung von Herdenschutzmaßnahmen in Niedersachsen

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen ist ab dem 1. Januar 2020 als Bewilligungsstelle für die Förderung von wolfsabweisenden Präventionsmaßnahmen zuständig.

In der Regel werden Maßnahmen zum Herdenschutz für die durch Wölfe besonders gefährdeten Nutztierarten Schafe, Ziegen und Gatterwild gefördert. Zur Herstellung eines wolfsabweisenden Grundschutzes zählt hier die Errichtung elektrisch geladener Nutzgeflecht- oder Litzenzäune mit einer Mindesthöhe von 90 cm oder Festzäune aus Knotengeflecht oder Maschendraht mit einer Mindesthöhe von 120 cm und zusätzlichem Untergrabeschutz. Eine Förderung von Herdenschutzmaßnahmen für Rinder und Pferde ist in Einzelfällen möglich:

-  im Falle eines amtlich bestätigten Wolfsrisses für den direkt betroffenen Betrieb

-  im Sonderfall auch für umliegende Betriebe: Wenn drei amtlich bestätigte Wolfsübergriffe auf Rinder oder Pferde innerhalb von 12 Monaten in einem Umkreis von 30 km auftreten, werden in dem jeweiligen Gebiet für die entsprechende Tierart Herdenschutzmaßnahmen gefördert.

 

Alle wichtigen Informationen und Kontake zu diesem Thema erhalten Sie auf den Seiten der LWK Niedersachsen.

 

TierhalterInnen aus dem Landkreis Göttingen können sich bei Detailfragen zu Ihrem Antrag auch bei uns melden.

Kontakt: Verena Hammes.

Wir helfen Ihnen weiter oder vermitteln Sie an die enstprechenden Stellen der LWK!

 

Meldung von Schäden an Tieren durch den Wolf

(verschollene, verletzte, tote Tiere sowie Ausbruch einer Herde)

Seit dem 1. Februar 2022 sind die Bezirksförsterinnen und Bezirksförster der LWK in Niedersachsen für die Rissbegutachtung zuständig.

Bei Fund eines toten Nutztieres, bei dem der Verdacht besteht, dass ein Wolf beteiligt sein könnte, kontaktieren Sie bitte umgehend den örtlich zuständigen Rissbegutachtenden der Landwirtschaftskammer Niedersachsen

oder nutzen Sie die zentrale Rufnummer 0511 3665 1500.

Ab dem 1. Januar 2020 erfolgt die Auszahlung von Billigkeitsleistungen auch über die Landwirtschaftskammer Niedersachsen.

 

Weitere Informationen zum Thema Herdenschutz

Am 01.10.2021 fand in Bühle bei Northeim unser großer Herdenschutz-Infotag statt, den wir gemeinsam mit dem Herdenschutzberaterteam der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, dem Deutschen Verband für Landschaftspflege (Projekt „Herdenschutz in der Weidetierhaltung“) und dem Landschaftspflegeverband Landkreis Goslar geplant und ausgerichtet hatten.

An vier Stationen wurden Techniken und Lösungsansätze zu mobilen und festen Zäunen sowie zum Freischneiden der Zaunschneisen und zur Wartung der Zäune vorgestellt und vorgeführt. Ebenso gab es wertvolle Informationen rund um die Herdenschutzförderung.

Es wurde deutlich, dass hinsichtlich eines effektiven Herdenschutz technisch viel machbar ist. Jedoch berichten die Praktiker auch, dass gerade auf den südniedersächsischen Standorten, mit oft hängigen, flachgründigen und kleinparzellierten Grünland, der Mehraufwand für Zaunaufbau und -pflege wesentlich höher ist. Vor der ohnehin angespannten wirtschaftlichen Situation der (extensiven) Weidetierhaltung ist das schwer leistbar. Hier könnte eine regionalspezifische Betrachtung im Rahmen der Herdenschutzförderung und insbesondere eine angepasste Honorierung des Mehraufwandes in schwierigem Gelände hilfreich sein.

Eine Zusammenfassung der Veranstaltung finden Sie in unseren Downloads zum Thema Herdenschutz.

 

Unser Dachverband DVL unterstützt mit dem Projekt Herdenschutz in der Weidetierhaltung: Praxisgerechte Aufbereitung von Erfahrungen und Schulungen zu Lösungsansätzen für eine Beratung von Landwirtschaftsbetrieben bundesweit WeidetierhalterInnen.

Informieren Sie sich gerne dort! Es werden auch immer wieder Veranstaltungen zu aktuellen Themen in diesem Bereich angeboten!