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Start des Naturschutzprojektes „Naturschatz Gipskarstlandschaft Südharz – Weidelandverbund & Natur erleben“

Projektgebiet (Quelle der Karte: Open Street Map) (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Projektgebiet (Quelle der Karte: Open Street Map)

Projekt im niedersächsischen Teil des Hotspots der biologischen Vielfalt Nr. 18: Südharzer Zechsteingürtel


Die Gipskarstlandschaft im östlichen Landkreis Göttingen zählt zu den artenreichsten Gebieten Deutschlands. Die Zahl der hier vorkommenden Pflanzen- und Tierarten sowie der verschiedenen karsttypischen Lebensraumtypen qualifiziert das Gebiet zu einem von 30 „Hotspots der biologischen Vielfalt“ in Deutschland. Im Bundesprogramm Biologische Vielfalt fördern Bundesumweltministerium und Bundesamt für Naturschutz seit 2011 Projekte, die dem Erhalt, dem Schutz, der Entwicklung sowie der nachhaltigen Nutzung dieser wertvollen Gebiete dienen und einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung und Optimierung dieser Hotspots leisten.


Der Landschaftspflegeverband Landkreis Göttingen e.V. (LPV) übernimmt als langjähriger Akteur im kooperativen Naturschutz die Verantwortung für den „Naturschatz Gipskarstlandschaft Südharz“. Die Förderung des Projektes beträgt sechs Jahre bis Ende 2029. Im Projektgebiet, einem Ausschnitt aus dem niedersächsischen Teil des Südharzer Zechsteingürtels, stehen naturschutzfachliche und bildungsorientierte Zielsetzungen im Zentrum zahlreicher Maßnahmen. Beispielhaft seien die Förderung und Aufwertung extensiv genutzter Grünlandstandorte, die Schaffung von Weidelandverbünden, Investitionen in die Weidetierhaltungsinfrastruktur sowie Maßnahmen zum Schutz charakteristischer Arten wie Braunkehlchen, Kammmolch und Mopsfledermaus genannt. Ein besonderes Augenmerk wird auch auf die Förderung des Bekanntheitsgrades und des Erlebniswertes der Gipskarstlandschaft gelegt, die mit ihrer einmaligen Naturraumausstattung weiter als bisher in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden soll und großes Potenzial für einen sanften Naturtourismus sowie nachhaltige Umweltbildungsmaßnahmen bietet. Die Einbeziehung der Bevölkerung und eine enge Zusammenarbeit mit Akteurinnen und Akteuren vor Ort sowie ein breiter Ansatz an Projektzielen und Maßnahmen in den Bereichen Naturmanagement und Kommunikation/Besucherlenkung bedeuten eine langfristige, nachhaltige Sicherung und Inwertsetzung der einzigartigen Kulturlandschaft und ihrer vielfältigen Lebensräume in der niedersächsischen Gipskarstregion.


Im Mai 2024 erfolgt im Rahmen einer Auftaktveranstaltung am 23.05.2024 mit zahlreichen geladenen Gästen und Vertreter:innen aus Politik, Naturschutz, Landwirtschaft, Kommunen und Interessenverbänden der offizielle Start des Hotspot-Projektes.


Bereits seit April 2024 unterhält der LPV neben seiner Geschäftsstelle in Göttingen ein Projektbüro am Marktplatz 1-5 in Herzberg am Harz. Projektleiterin Gesche Gruwe und die Projektmitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung, Silke Staubitz, sind bereits vor Ort und sind sehr gespannt auf viele interessante und zielorientierte Synergien und Kooperationen. Telefonisch ist das Büro unter 05521/ 8719929 erreichbar. Ab Juni 2024 wird das fünfköpfige Projektteam komplett sein und in engem Kontakt mit Akteurinnen und Akteuren im Projektgebiet an der Umsetzung der anspruchsvollen Aufgaben arbeiten. Zu diesem Zeitpunkt werden auch feste Büro-Öffnungszeiten für persönliche Kontakte bekanntgegeben.


Der Landschaftspflegeverband freut sich darauf, zusammen mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort mit diesem Hotspot-Projekt im Landkreis Göttingen einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Nationalen Biodiversitätsstrategie sowie zum Niedersächsischen Weg leisten zu dürfen.


Das Projekt wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) sowie das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz (MU), den Landkreis Göttingen und die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung.